DER RICHTIGE LANDINGPAGE AUFBAU – IN NUR 5 SCHRITTEN ZUM KUNDENMAGNETEN


So sieht der richtige Landingpage Aufbau aus:

Du willst eine Landingpage für dein Angebot erstellen, weißt aber nicht, worauf du achten musst? Dann ist dieser Blogartikel für dich. In den folgenden Zeilen verrate ich dir, wie deine Landingpage im Jahr 2021 aufgebaut sein sollte, damit du potenzielle Kunden von deinem Angebot überzeugen kannst.


Du willst nicht in die gleichen Fettnäpfchen treten wie deine Wettbewerber? Dann lies bis zum Ende. Dort verrate ich dir die häufigsten Landingpage Fehler. Du hast nicht viel Zeit? Dann springe direkt hierher.


Was ist eine Landingpage?

Was ist das Ziel einer Landingpage?

Warum brauche ich eine Landingpage?

Wie sollte eine gute Landingpage Schritt für Schritt aufgebaut sein?

Was sollte ich bei Landingpage Texten beachten?

Landingpage Aufbau – wie wichtig ist die Gestaltung?

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

Für welche Produkte lohnt sich eine eigene Landingpage?

Squeezepage und SEO – soll ich meine Landingpage für Suchmaschinen optimieren?

Das haben alle erfolgreichen Landingpages gemeinsam:

Diese 8 häufigen Landingpage Fehler solltest du vermeiden:

Fazit: Der optimale Landingpage Aufbau im Jahr 2021


Was ist eine Landingpage?


Eine Landingpage (auch Zielseite, Squeezepage oder Landeseite genannt) ist eine Unterseite einer Website, die auf eine einzige Handlung optimiert ist.


Eine Landingpage widmet sich immer einem bestimmten Angebot. Sie ist dazu da, Seitenbesucher dazu zu motivieren, das besagt Angebot wahrzunehmen und die forcierte Handlungsempfehlung zu tätigen.


Der Landingpage Aufbau spielt in diesem Zusammenhang eine nicht unwesentliche Rolle – aber dazu später mehr. Vorher wollen wir uns mit der Zielsetzung von Landingpages auseinandersetzen.



Was ist das Ziel einer Landingpage?


Eine Landingpage forciert genau eine einzige Handlung. Daher ist ihre Hauptaufgabe, Ablenkung bestmöglich zu vermeiden. So kann sich der User voll und ganz auf das Angebot konzentrieren.


Unabhängig vom Landing Page Aufbau gibt es nur einen einzigen Call-to-Action, denn: Verschiedene Handlungsaufforderungen würden nur für Verwirrung sorgen, was sich negativ auf die Conversion-Rate (Konversionsrate) auswirkt.


Um die Absprungraten so niedrig wie möglich zu halten, muss sich ein User innerhalb weniger Sekunden mit dem Angebot identifizieren können.


Eine gute Landingpage schafft ein Szenario, das einen User spontan dazu motiviert, sich mit dem Angebot auseinanderzusetzen.

Zwei Komponenten sind hierfür entscheidend:


  1. Eine detaillierte Zielgruppenanalyse, die dir dabei hilft, die echten Pain-Points deiner Zielgruppe zu verstehen.

  2. Eine klare und emotional aufgeladene Kommunikation der Pain-Points und des Endnutzens für die Zielgruppe via Text und Bild (auf beide Punkte gehen wir gleich noch detailliert ein, versprochen).


Schön und gut. Aber brauche ich wirklich eine Landingpage, um mein Angebot online zu verkaufen?



Warum brauche ich eine Landingpage?


Wenn du Angebote online verkaufen möchtest, sind Landingpages ein wichtiger Hebel zur Umsatzsteigerung. Umso mehr verschiedene Produkte und Dienstleistungen du anbietest, desto sinnvoller ist es, gute Landingpages für die einzelnen Angebote zu bauen.


Das empfehle ich dir nicht nur aus unternehmerischer Sicht, denn: Diese Vorgehensweise ist auch sehr nutzerfreundlich. Du hast damit die Möglichkeit, bestimmte Probleme und Lösungen ganz isoliert zu behandeln. Und: Der User muss nicht lange suchen und weiß sofort, worum es geht.


Interessenten bekommen exakt den Content, der zu ihren Bedürfnissen passt. Dies sorgt schnell für Identifikation, was Absprungraten erheblich reduziert – im Gegensatz zu einem Sammelsurium an unzähligen Angeboten auf einer einzigen Seite.


Versteh mich nicht falsch: Eine Angebotsübersicht ist durchaus ratsam, damit User sich einen Überblick verschaffen können. Solche Seiten dienen jedoch lediglich der Orientierung.


Verkaufen solltest du ausschließlich über eine speziell dafür angelegte Unterseite: Deine Landingpage. Du hast nur ein einziges Angebot? Dann mach deine Startseite zu einer Landingpage.



Mehr Landingpages = mehr Umsatz?


Wenn man einer Studie von HubSpot glauben mag, eindeutig ja. Der Auswertung zufolge bewirkte eine Erhöhung der Landingpage Anzahl von 10 auf 15 eine Lead-Steigerung von 55%. An der zuvor durchgeführten Umfrage nahmen 3.400 Marketing-Spezialisten teil.



Wie sollte eine gute Landingpage Schritt für Schritt aufgebaut sein?


Der richtige Landingpage Aufbau Schritt für Schritt erklärt

Jede erfolgreiche Landingpage führt den User durch einen Prozess. Ein Prozess, der dem User Vertrauen und Sicherheit gibt, dass das vorliegende Angebot genau das richtige für ihn ist. Wie dieser Prozess aussieht sehen wir uns im folgenden Abschnitt genauer an.



Richtiger Landingpage Aufbau – in 5 Steps zum Kundenmagneten


Above the fold – direkt, glasklar und emotional


Der Above the fold-Bereich (der obere Bereich deiner Website) ist wie auch bei anderen Seiten besonders kritisch, denn: Der User sieht diesen Bereich zuerst und entscheidet anhand des ersten Eindrucks innerhalb weniger Sekunden, ob er weiterlesen möchte.


Da dein Branding eine nicht unwichtige Rolle spielt, sollte es bereits hier erkennbar sein, sprich: Arbeite mit deinen Branding-Farben und -Schriften. Du kannst hier auch dein Logo platzieren. Laut einer Studie von Nielsen Norman liefert der Bereich oben links die besten Ergebnisse in Sachen Brand Recall (Wiedererkennungswert).


Das wichtigste Element deiner Landingpage ist die Headline. Eine gute Headline tut drei Dinge für deinen User: Sie erregt seine Aufmerksamkeit, kommuniziert den Endnutzen des Produktes und sorgt für Zielgruppenidentifikation.


Im Idealfall erkennt der User direkt, dass er hier richtig ist. Zugegeben: Es ist oftmals knifflig, alle genannten Informationen in nur einem kurzen prägnanten Satz unterzubringen.


Tipp: Eine Dachzeile über der Headline oder eine Sub-Headline verschaffen dir zusätzlichen Spielraum.


Fokussiere dich bei der Entwicklung deiner Headline zu 100% auf die Problemlösung für deine Zielgruppe.

Sie sollte die genannten Aspekte berücksichtigen, jedoch auch klar formuliert und leicht verständlich sein. Und um der Sahnetorte eine Kirsche zu aufzusetzen, sollte deine Headline Emotionen beim Leser auslösen.


Als Beispiel zur Veranschaulichung greife ich meine eigene Landingpage zum Thema Texte schreiben lassen auf:


Dachzeile:

Weil du mit leerem Blabla keine Kunden gewinnst...


Headline:

Texte, die wirken, überzeugen & begeistern


Sub-Headline:

Erhalte maßgeschneiderten Content für Landingpage, Blog, Newsletter & Social Media. Profitiere von mehr Aufmerksamkeit, Reichweite & Vertrauen für deine Marke.


Mit meiner Dachzeile erzeuge ich Aufmerksamkeit. Die eigentliche Headline transportiert mein Angebot und triggert Emotionen. In der Sub-Headline beschreibe ich mein Angebot genauer. Außerdem erfährt der User exakt, welche Leistungen er bei mir bekommt und welchen Nutzen das Ergebnis für ihn hat.


Wie du siehst, gibt es hier keinerlei Interpretationsspielraum. Wir erinnern uns: Verwirrung ist der Conversion-Killer Nummer 1. Daher unbedingt vermeiden und lieber klar und eindeutig kommunizieren.


Ein weiteres Element des Above the Fold-Bereichs ist der sogenannte Hero-Shot. Dabei handelt es sich um ein Bild, das meist im Hintergrund platziert wird und die Kommunikation visuell untermalt – jedoch ohne abzulenken (Stichwort: Kontrast).


Hier kannst du ein Produktbild zeigen, das Lust auf mehr macht. Ebenfalls denkbar: Ein Foto von dir bei der Leistungserbringung oder ein Schnappschuss von einem glücklichen Kunden bei der Anwendung. Auch hier solltest du unbedingt darauf achten, positive Emotionen zu erzeugen.


Ob im oberen Bereich ein CTA-Button platziert werden sollte? Hierzu findet man sehr widersprüchliche Expertenaussagen im Netz.


Ich persönlich bin der Meinung, dass mein User so einfach wie möglich durch meine Website navigieren können sollte. Deshalb gehört ein Call-to-Action-Button für mich unbedingt in den Above the fold.



2. Bedarfssituationen darstellen, Emotionen auslösen, Endnutzen kommunizieren


Nach dem du dir die Aufmerksamkeit deines Lesers gekrallt hast, solltest du im darauffolgenden Abschnitt untermauern, dass er auf deiner Landingpage richtig ist. Das machst du, indem du a) für Identifikation sorgst und b) eine emotionale Verbindung aufbaust.


Beschreibe typische Bedarfssituationen, sodass sich der Leser in deiner Erzählung selbst wieder erkennt. Versuche außerdem die Vorstellungskraft des Lesers anzuregen.


Er soll sich in seinem Kopf ausmalen, wie es sich anfühlt, das ersehnte Ziel bereits erreicht zu haben. Zeichne ihm den Weg von A nach B vor und schlage so eine Brücke zu deinem Angebot.


Der User sollte langsam, aber sicher ein klares Bild davon bekommen, warum ausgerechnet dein Produkt das richtige für ihn ist. Du kannst hier auch sehr gut mit Checklisten arbeiten.


Sieh dir das gerne in meinem Landingpage Beispiel an. Wichtige Fragestellungen wie "Kommt dir das bekannt vor?" oder "Für wen ist das interessant?" werden hier in eigenen Absätzen behandelt.



3. Rationale Rechtfertigung durch sachliche Argumente


Im Idealfall ist dein Seitenbesucher an dieser Stelle bereits emotional angefixt. Nun müssen wir dafür sorgen, dass er den angepeilten Kaufvorgang auch durchführt. Das wird nur dann passieren, wenn der User seinen emotionalen Impuls auch auf rationaler Ebene rechtfertigen kann.


Einer der häufigsten Gründe für Abbrüche im Bestellprozess ist mangelndes Vertrauen. Hand aufs Herz: Auch du wurdest bestimmt schon einmal übers Ohr gehauen, nicht wahr? Das ging uns allen schon so. Ein ätzendes Gefühl, das niemand noch einmal durchleben möchten.


An dieser Stelle ist es deine Aufgabe, dem Leser die Angst zu nehmen, indem du sein persönliches oder unternehmerisches Risiko minimierst. Positive Testimonials, Bewertungssiegel und Auszeichnungen sind hierfür wichtige Stellschrauben.


Du könntest hier auch einen Einblick in eine Case Study geben. Gibt es wissenschaftliche Studien, welche die Effektivität von Methode XY untermauern? Hat eine bekannte Person bereits öffentlich darüber gesprochen? Wurde dein Produkt ausgezeichnet? Kommuniziere das.


Vergiss aber bitte nicht auch glasklar auf den Punkt zu bringen, wie der eigentliche Deal aussieht. Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Wie funktioniert der Bestellvorgang? Wie wird das Produkt hergestellt? Wer steht hinter dem Angebot und was ist ihr oder sein persönliches "Warum"?


Beantworte diese Fragen so transparent wie möglich. Andernfalls bekommt der User vielleicht kalte Füße, weil der das Gefühl hat, dass du ihm wichtige Details vorenthältst.


Du kannst an dieser Stelle auch gerne einen Bonus draufpacken, um den Wert des Angebots zu erhöhen – oder eine Garantie aussprechen, um das Risiko für den Kunden zu minimieren.



4. Dringlichkeit erzeugen und zur Handlung aufrufen


Im letzten Abschnitt deiner Landingpage zeigt sich, wie gut du beim Aufbau deiner Landingpage bisher gearbeitet hast. Wer bis hier hin gelesen hat, ist höchstwahrscheinlich sehr interessiert an deinem Angebot.


Nun ist es an der Zeit, den User zu einer Handlung zu bewegen. Nenne noch einmal die wichtigsten Vorteile deines Angebots auf einen Blick. Du kannst hier gerne den gesamten Wert deines Angebots aufzeigen, inkl. Boni. Mache deutlich, warum das hier eine gute Gelegenheit ist.


Erzeuge an dieser Stelle eine gewisse Dringlichkeit. Das ist nicht verwerflich. Ich gehe davon aus, dass deine Leistung sehr wertvoll ist und dass der Schmerz deiner Zielgruppe mit einem großen Schmerz verbunden ist. Eine positive Kaufentscheidung ist somit eine Win-win-Situation für beide Parteien.


Du hast die Möglichkeit, mit Verknappung zu arbeiten. Zeitlich befristete Rabatt-Aktionen oder eine Begrenzung der Verfügbarkeit sollten jedoch echt und niemals gefaked sein. Falsche Verknappung macht dich nicht nur unglaubwürdig. Sie ist meiner Meinung nach auch moralisch fragwürdig.


Ich schmeiße hier ganz gerne nochmal das Kopfkino an und schlage voll in die Storytelling-Kerbe. Dein CTA sollte schlussendlich klar und eindeutig kommunizieren, was der User als nächsten Schritt tun muss, um dein Angebot wahrnehmen zu können.