DER RICHTIGE LANDINGPAGE AUFBAU – IN NUR 5 SCHRITTEN ZUM KUNDENMAGNETEN


So sieht der richtige Landingpage Aufbau aus:

Du willst eine Landingpage für dein Angebot erstellen, weißt aber nicht, worauf du achten musst? Dann ist dieser Blogartikel für dich. In den folgenden Zeilen verrate ich dir, wie deine Landingpage im Jahr 2021 aufgebaut sein sollte, damit du potenzielle Kunden von deinem Angebot überzeugen kannst.


Du willst nicht in die gleichen Fettnäpfchen treten wie deine Wettbewerber? Dann lies bis zum Ende. Dort verrate ich dir die häufigsten Landingpage Fehler. Du hast nicht viel Zeit? Dann springe direkt hierher.


 

Was ist eine Landingpage?

Was ist das Ziel einer Landingpage?

Warum brauche ich eine Landingpage?

Wie sollte eine gute Landingpage Schritt für Schritt aufgebaut sein?

Was sollte ich bei Landingpage Texten beachten?

Landingpage Aufbau – wie wichtig ist die Gestaltung?

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

Für welche Produkte lohnt sich eine eigene Landingpage?

Squeezepage und SEO – soll ich meine Landingpage für Suchmaschinen optimieren?

Das haben alle erfolgreichen Landingpages gemeinsam:

Diese 8 häufigen Landingpage Fehler solltest du vermeiden:

Fazit: Der optimale Landingpage Aufbau im Jahr 2021

 

Was ist eine Landingpage?


Eine Landingpage (auch Zielseite, Squeezepage oder Landeseite genannt) ist eine Unterseite einer Website, die auf eine einzige Handlung optimiert ist.


Eine Landingpage widmet sich immer einem bestimmten Angebot. Sie ist dazu da, Seitenbesucher dazu zu motivieren, das besagt Angebot wahrzunehmen und die forcierte Handlungsempfehlung zu tätigen.


Der Landingpage Aufbau spielt in diesem Zusammenhang eine nicht unwesentliche Rolle – aber dazu später mehr. Vorher wollen wir uns mit der Zielsetzung von Landingpages auseinandersetzen.



Was ist das Ziel einer Landingpage?


Eine Landingpage forciert genau eine einzige Handlung. Daher ist ihre Hauptaufgabe, Ablenkung bestmöglich zu vermeiden. So kann sich der User voll und ganz auf das Angebot konzentrieren.


Unabhängig vom Landing Page Aufbau gibt es nur einen einzigen Call-to-Action, denn: Verschiedene Handlungsaufforderungen würden nur für Verwirrung sorgen, was sich negativ auf die Conversion-Rate (Konversionsrate) auswirkt.


Um die Absprungraten so niedrig wie möglich zu halten, muss sich ein User innerhalb weniger Sekunden mit dem Angebot identifizieren können.


Eine gute Landingpage schafft ein Szenario, das einen User spontan dazu motiviert, sich mit dem Angebot auseinanderzusetzen.

Zwei Komponenten sind hierfür entscheidend:


  1. Eine detaillierte Zielgruppenanalyse, die dir dabei hilft, die echten Pain-Points deiner Zielgruppe zu verstehen.

  2. Eine klare und emotional aufgeladene Kommunikation der Pain-Points und des Endnutzens für die Zielgruppe via Text und Bild (auf beide Punkte gehen wir gleich noch detailliert ein, versprochen).


Schön und gut. Aber brauche ich wirklich eine Landingpage, um mein Angebot online zu verkaufen?



Warum brauche ich eine Landingpage?


Wenn du Angebote online verkaufen möchtest, sind Landingpages ein wichtiger Hebel zur Umsatzsteigerung. Umso mehr verschiedene Produkte und Dienstleistungen du anbietest, desto sinnvoller ist es, gute Landingpages für die einzelnen Angebote zu bauen.


Das empfehle ich dir nicht nur aus unternehmerischer Sicht, denn: Diese Vorgehensweise ist auch sehr nutzerfreundlich. Du hast damit die Möglichkeit, bestimmte Probleme und Lösungen ganz isoliert zu behandeln. Und: Der User muss nicht lange suchen und weiß sofort, worum es geht.


Interessenten bekommen exakt den Content, der zu ihren Bedürfnissen passt. Dies sorgt schnell für Identifikation, was Absprungraten erheblich reduziert – im Gegensatz zu einem Sammelsurium an unzähligen Angeboten auf einer einzigen Seite.


Versteh mich nicht falsch: Eine Angebotsübersicht ist durchaus ratsam, damit User sich einen Überblick verschaffen können. Solche Seiten dienen jedoch lediglich der Orientierung.


Verkaufen solltest du ausschließlich über eine speziell dafür angelegte Unterseite: Deine Landingpage. Du hast nur ein einziges Angebot? Dann mach deine Startseite zu einer Landingpage.



Mehr Landingpages = mehr Umsatz?


Wenn man einer Studie von HubSpot glauben mag, eindeutig ja. Der Auswertung zufolge bewirkte eine Erhöhung der Landingpage Anzahl von 10 auf 15 eine Lead-Steigerung von 55%. An der zuvor durchgeführten Umfrage nahmen 3.400 Marketing-Spezialisten teil.



Wie sollte eine gute Landingpage Schritt für Schritt aufgebaut sein?


Der richtige Landingpage Aufbau Schritt für Schritt erklärt

Jede erfolgreiche Landingpage führt den User durch einen Prozess. Ein Prozess, der dem User Vertrauen und Sicherheit gibt, dass das vorliegende Angebot genau das richtige für ihn ist. Wie dieser Prozess aussieht sehen wir uns im folgenden Abschnitt genauer an.



Richtiger Landingpage Aufbau – in 5 Steps zum Kundenmagneten


Above the fold – direkt, glasklar und emotional


Der Above the fold-Bereich (der obere Bereich deiner Website) ist wie auch bei anderen Seiten besonders kritisch, denn: Der User sieht diesen Bereich zuerst und entscheidet anhand des ersten Eindrucks innerhalb weniger Sekunden, ob er weiterlesen möchte.


Da dein Branding eine nicht unwichtige Rolle spielt, sollte es bereits hier erkennbar sein, sprich: Arbeite mit deinen Branding-Farben und -Schriften. Du kannst hier auch dein Logo platzieren. Laut einer Studie von Nielsen Norman liefert der Bereich oben links die besten Ergebnisse in Sachen Brand Recall (Wiedererkennungswert).


Das wichtigste Element deiner Landingpage ist die Headline. Eine gute Headline tut drei Dinge für deinen User: Sie erregt seine Aufmerksamkeit, kommuniziert den Endnutzen des Produktes und sorgt für Zielgruppenidentifikation.


Im Idealfall erkennt der User direkt, dass er hier richtig ist. Zugegeben: Es ist oftmals knifflig, alle genannten Informationen in nur einem kurzen prägnanten Satz unterzubringen.


Tipp: Eine Dachzeile über der Headline oder eine Sub-Headline verschaffen dir zusätzlichen Spielraum.


Fokussiere dich bei der Entwicklung deiner Headline zu 100% auf die Problemlösung für deine Zielgruppe.

Sie sollte die genannten Aspekte berücksichtigen, jedoch auch klar formuliert und leicht verständlich sein. Und um der Sahnetorte eine Kirsche zu aufzusetzen, sollte deine Headline Emotionen beim Leser auslösen.


Als Beispiel zur Veranschaulichung greife ich meine eigene Landingpage zum Thema Texte schreiben lassen auf:


Dachzeile:

Weil du mit leerem Blabla keine Kunden gewinnst...


Headline:

Texte, die wirken, überzeugen & begeistern


Sub-Headline:

Erhalte maßgeschneiderten Content für Landingpage, Blog, Newsletter & Social Media. Profitiere von mehr Aufmerksamkeit, Reichweite & Vertrauen für deine Marke.


Mit meiner Dachzeile erzeuge ich Aufmerksamkeit. Die eigentliche Headline transportiert mein Angebot und triggert Emotionen. In der Sub-Headline beschreibe ich mein Angebot genauer. Außerdem erfährt der User exakt, welche Leistungen er bei mir bekommt und welchen Nutzen das Ergebnis für ihn hat.


Wie du siehst, gibt es hier keinerlei Interpretationsspielraum. Wir erinnern uns: Verwirrung ist der Conversion-Killer Nummer 1. Daher unbedingt vermeiden und lieber klar und eindeutig kommunizieren.


Ein weiteres Element des Above the Fold-Bereichs ist der sogenannte Hero-Shot. Dabei handelt es sich um ein Bild, das meist im Hintergrund platziert wird und die Kommunikation visuell untermalt – jedoch ohne abzulenken (Stichwort: Kontrast).


Hier kannst du ein Produktbild zeigen, das Lust auf mehr macht. Ebenfalls denkbar: Ein Foto von dir bei der Leistungserbringung oder ein Schnappschuss von einem glücklichen Kunden bei der Anwendung. Auch hier solltest du unbedingt darauf achten, positive Emotionen zu erzeugen.


Ob im oberen Bereich ein CTA-Button platziert werden sollte? Hierzu findet man sehr widersprüchliche Expertenaussagen im Netz.


Ich persönlich bin der Meinung, dass mein User so einfach wie möglich durch meine Website navigieren können sollte. Deshalb gehört ein Call-to-Action-Button für mich unbedingt in den Above the fold.



2. Bedarfssituationen darstellen, Emotionen auslösen, Endnutzen kommunizieren


Nach dem du dir die Aufmerksamkeit deines Lesers gekrallt hast, solltest du im darauffolgenden Abschnitt untermauern, dass er auf deiner Landingpage richtig ist. Das machst du, indem du a) für Identifikation sorgst und b) eine emotionale Verbindung aufbaust.


Beschreibe typische Bedarfssituationen, sodass sich der Leser in deiner Erzählung selbst wieder erkennt. Versuche außerdem die Vorstellungskraft des Lesers anzuregen.


Er soll sich in seinem Kopf ausmalen, wie es sich anfühlt, das ersehnte Ziel bereits erreicht zu haben. Zeichne ihm den Weg von A nach B vor und schlage so eine Brücke zu deinem Angebot.


Der User sollte langsam, aber sicher ein klares Bild davon bekommen, warum ausgerechnet dein Produkt das richtige für ihn ist. Du kannst hier auch sehr gut mit Checklisten arbeiten.


Sieh dir das gerne in meinem Landingpage Beispiel an. Wichtige Fragestellungen wie "Kommt dir das bekannt vor?" oder "Für wen ist das interessant?" werden hier in eigenen Absätzen behandelt.



3. Rationale Rechtfertigung durch sachliche Argumente


Im Idealfall ist dein Seitenbesucher an dieser Stelle bereits emotional angefixt. Nun müssen wir dafür sorgen, dass er den angepeilten Kaufvorgang auch durchführt. Das wird nur dann passieren, wenn der User seinen emotionalen Impuls auch auf rationaler Ebene rechtfertigen kann.


Einer der häufigsten Gründe für Abbrüche im Bestellprozess ist mangelndes Vertrauen. Hand aufs Herz: Auch du wurdest bestimmt schon einmal übers Ohr gehauen, nicht wahr? Das ging uns allen schon so. Ein ätzendes Gefühl, das niemand noch einmal durchleben möchten.


An dieser Stelle ist es deine Aufgabe, dem Leser die Angst zu nehmen, indem du sein persönliches oder unternehmerisches Risiko minimierst. Positive Testimonials, Bewertungssiegel und Auszeichnungen sind hierfür wichtige Stellschrauben.


Du könntest hier auch einen Einblick in eine Case Study geben. Gibt es wissenschaftliche Studien, welche die Effektivität von Methode XY untermauern? Hat eine bekannte Person bereits öffentlich darüber gesprochen? Wurde dein Produkt ausgezeichnet? Kommuniziere das.


Vergiss aber bitte nicht auch glasklar auf den Punkt zu bringen, wie der eigentliche Deal aussieht. Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Wie funktioniert der Bestellvorgang? Wie wird das Produkt hergestellt? Wer steht hinter dem Angebot und was ist ihr oder sein persönliches "Warum"?


Beantworte diese Fragen so transparent wie möglich. Andernfalls bekommt der User vielleicht kalte Füße, weil der das Gefühl hat, dass du ihm wichtige Details vorenthältst.


Du kannst an dieser Stelle auch gerne einen Bonus draufpacken, um den Wert des Angebots zu erhöhen – oder eine Garantie aussprechen, um das Risiko für den Kunden zu minimieren.



4. Dringlichkeit erzeugen und zur Handlung aufrufen


Im letzten Abschnitt deiner Landingpage zeigt sich, wie gut du beim Aufbau deiner Landingpage bisher gearbeitet hast. Wer bis hier hin gelesen hat, ist höchstwahrscheinlich sehr interessiert an deinem Angebot.


Nun ist es an der Zeit, den User zu einer Handlung zu bewegen. Nenne noch einmal die wichtigsten Vorteile deines Angebots auf einen Blick. Du kannst hier gerne den gesamten Wert deines Angebots aufzeigen, inkl. Boni. Mache deutlich, warum das hier eine gute Gelegenheit ist.


Erzeuge an dieser Stelle eine gewisse Dringlichkeit. Das ist nicht verwerflich. Ich gehe davon aus, dass deine Leistung sehr wertvoll ist und dass der Schmerz deiner Zielgruppe mit einem großen Schmerz verbunden ist. Eine positive Kaufentscheidung ist somit eine Win-win-Situation für beide Parteien.


Du hast die Möglichkeit, mit Verknappung zu arbeiten. Zeitlich befristete Rabatt-Aktionen oder eine Begrenzung der Verfügbarkeit sollten jedoch echt und niemals gefaked sein. Falsche Verknappung macht dich nicht nur unglaubwürdig. Sie ist meiner Meinung nach auch moralisch fragwürdig.


Ich schmeiße hier ganz gerne nochmal das Kopfkino an und schlage voll in die Storytelling-Kerbe. Dein CTA sollte schlussendlich klar und eindeutig kommunizieren, was der User als nächsten Schritt tun muss, um dein Angebot wahrnehmen zu können.



5. Weitere Landingpage-Elemente


Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung dürfen auch auf einer Landingpage nicht fehlen. Wenn du möchtest, kannst du am Ende einen FAQ-Bereich einbauen, in dem weitere wichtige Fragen beantwortet werden.


Auch die Integration von Social Media Icons ist möglich. Bedenke jedoch, dass dies womöglich für Ablenkung sorgt. Eine Integration von Google Maps macht dann Sinn, wenn es sich beispielsweise um eine regionale Buchung handelt.


Häufig wird auch mit Videos gearbeitet, um bestimmte Zusammenhänge besser darzustellen oder aber, um den gesamten Inhalt der Landingpage in Form eines Video-Sales-Letters widerzugeben. So hat der User die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob er das Video oder den Text der Landingpage konsumieren möchte.


Falls es sich bei deinem CTA um eine Kontaktaufnahme seitens des Zielkunden handelt: Achte darauf nicht zu viele Daten auf einmal abzufragen. Verlange erstmal nicht zu viel von deinem User, denn das könnte sich negativ auf die Conversion-Rate auswirken.



Was sollte ich bei Landingpage Texten beachten?


Das sollte man beim Schreiben von Landingpage Texten beachten


Viele Website-Betreiber machen leider einen fatalen Fehler: Sie möchten ihre Expertise zur Schau stellen und werfen mit Fachbegriffen und Fremdwörtern um sich. Wenn dein Leser jedoch nicht vom Fach ist, erzeugst du auf diese Weise nichts als Fragezeichen.


Verwenden beim Schreiben von Landingpage Texten eine einfache Sprache. Das bedeutet, dass du einem Kind erklären können solltest, worum es bei deinem Angebot geht.


Generell muss eine Landingpage leicht konsumierbar sein. Das verbessert nicht nur das Verständnis seitens der Zielgruppe, sondern baut auch Barrieren ab, denn mal ehrlich: Wir alle lesen lieber Comics als einen Gesetzestext.


Sprich deine Zielgruppe so häufig wie möglich direkt an. Erzeuge mit deinem Landingpage Text Bilder im Kopf deiner Leser.


Dafür braucht es eine lebendige Sprache. Sogenannte Magic Words wie "aufregend", "edel" oder "glasklar" hauchen deinen Texten Leben ein. Dabei handelt es sich um Wörter, die beschreiben, was das jeweilige Produkt für die Zielgruppe relevant und besonders macht. Sie machen Angebote also erlebbar.


Fokussiere dich nicht zu stark auf technische Eigenschaften. Diese sind zwar wichtig zu nennen, jedoch im Verkaufsprozess nicht spielentscheidend.


Kunden nehmen Angebote ausschließlich wegen dem gefühlten Endnutzen wahr. Sie kaufen nicht die Bohrmaschine, sondern das Urlaubsbild an der Wand. Nicht den Fernseher, sondern das Champions League Finale mit den Kumpels. Nicht den Verlobungsring, sondern die Traumhochzeit am Strand.

Halte dir beim Schreiben immer vor Augen, wie sich der Worst-Case (das Problem) und der Best-Case (die Lösung) für deine Zielgruppe anfühlt und balanciere zwischen diese beiden Extremen. Tu mir aber bitte einen Gefallen: Bleib bei der Wahrheit. Problembewusstsein schaffen, ja. Manipulieren, eindeutig nein.


 

Übrigens: Landingpage Texte gehören zur Kategorie der Werbetexte. Wenn du grundlegende Dinge lernen willst, die dich zum Werbetext-Ass machen, empfehle ich dir den Beitrag Werbetexte schreiben - wie du hammermäßig wirksame Verkaufstexte schreibst.

 

Landingpage Aufbau – wie wichtig ist die Gestaltung?


Selbstverständlich spielt auch die Gestaltung deiner Landingpage eine zentrale Rolle. Ordne bitte auch das Design dem Ziel deiner Landingpage unter. Zur Erinnerung: Die Seite sollte leicht konsumierbar sein.


Arbeite mit einem möglichst cleanen und aufgeräumten Look. So kann dein Leser die Informationen einfacher und schneller aufnehmen. Das bedeutet: Er verschwendet weniger Energie bei der Informationsaufnahme und es bleibt mehr Energie für eine *Trommelwirbel* – positive Kaufentscheidung.


Die Gestaltung sollte das, was kommuniziert wird, visuell unterstreichen. Auf aufwändige Animationen verzichtest du besser. Das lenkt nur ab und verlangsamt die Ladezeit.


Verwende stattdessen passende Symbole und Buttons zur Veranschaulichung. Arbeite mit Bildern, welche die gewünschte Stimmung möglichst gut transportieren.


Und beziehe unbedingt deine Branding-Farben mit ein, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Lies dich zudem ein bisschen in das Thema Thema Farbpsychologie ein. Sieh dir dazu gerne mal diesen Artikel an, den ich vor einiger Zeit für Digitalwunder geschrieben habe.



Wie lang sollte eine Landingpage sein?


Es kommt drauf an. Als Faustformel gilt:


Je hochpreisiger das Produkt, desto ausführlicher die Landingpage.

Bei einem teuren Produkt überlegen Menschen deutlich länger, ob sie die geplante Investition tätigen wollen, als bei einem verhältnismäßig günstigen oder gar kostenlosen Produkt. Denn das Risiko ist deutlich höher.


Dementsprechend möchte sich der Kunde ausführlich mit dem Angebot beschäftigen. Es ist unsere Aufgabe, ihm all seine Fragen zu beantworten und ihm die nötige Sicherheit zu geben.


Bei einem Freebie oder Niedrigpreisprodukt kannst du dich ruhig etwas kürzer fassen. Doch auch hier gilt: Der User möchte direkt und ohne Umschweife kommuniziert bekommen, ob das Produkt zu seinen individuellen Bedürfnissen passt.


Deshalb solltest du dich auch hier am oben vorgeschlagenen Aufbau orientieren. Du kannst dir hier gerne mal ansehen, wie eine Landingpage für ein Freebie aussehen kann.



Für welche Produkte lohnt sich eine eigene Landingpage?


Straight Forward: Für alle Produkte, Dienstleistungen und Angebote. Sieh es so: Jedes Problem, das du lösen kannst, ist für eine bestimmte Zielgruppe sehr wichtig, für eine andere jedoch nicht.


Anstatt alle Angebote auf einer einzigen Seite zusammenzupferchen, lohnt es sich, unterschiedliche Produkte isoliert zu behandeln, denn: So schenkst du nicht nur deinem Produkt, sondern auch deiner Zielgruppe maximale Aufmerksamkeit.



Squeezepage und SEO – soll ich meine Landingpage für Suchmaschinen optimieren?


Ob Suchmaschinenoptimierung bei Landingpages betrieben werden sollte, ist eine sehr häufig gestellte Frage, auf welche man im Internet leider nicht viele Antworten findet.


Meiner Auffassung nach kommt das ganz auf die Suchintention an. Es gibt holistische Landingpages, die erstmal einen informativen Zweck erfüllen und im Aufbau stark an Blogartikel erinnern. Hier macht eine SEO-Optimierung durchaus Sinn.


Bei klassischen Landingpages, die vordergründig zum Verkauf von Angeboten genutzt werden ist, kann das Thema SEO reinen Gewissens zweitrangig behandelt werden.


Außerdem musst du bedenken, dass Linkbuilding ein nicht unbedeutender Faktor in Sachen SEO ist. Und genau hier beißt sich die Maus selbst in den Schwanz (sagt man das so???): Da wir vermeiden möchten, dass User unsere Landingpage wieder verlassen, ist eine Integration von externen Links eher kontraproduktiv.



Das haben alle erfolgreichen Landingpages gemeinsam:


Der richtige Landingpage Aufbau hat viele Vorteile.

Noch einmal zum Mitschreiben. Erfolgreiche Landingpages


  • sind auf eine Handlung und ein Produkt fokussiert

  • verzichten auf ablenkende Elemente

  • zeichnen sich durch eine einfache Sprache aus

  • unterstreichen den Content mit einem ansprechenden, aufgeräumten Design

  • stellen den Endnutzen für den Kunden in den Vordergrund

  • triggern Emotionen beim Leser

  • überzeugen durch Glaubwürdigkeit und schaffen Vertrauen

  • erzeugen eine gewisse Dringlichkeit für das Anliegen

  • heben den USP des Angebots hervor



Dein Landingpage Beispiel zur Veranschaulichung:


Du suchst nach einer Landingpage Vorlage, an welcher du dich orientieren kannst? Dann hier nochmal der Verweis zu meiner Landingpage zum Thema Texte schreiben lassen an. Melde dich gerne bei mir, falls du weitere Fragen zum richtigen Landingpage Aufbau hast.



Diese 8 häufigen Landingpage Fehler solltest du vermeiden:


Diese 8 Fehler passieren sehr häufig beim Landingpage Aufbau:

Du willst beim Landingpage Aufbau alles richtig machen? Leider gibt es einige Stolperstellen, über die viele Website-Betreiber nur allzu gerne stolpern. Ich habe dir zum Abschluss ein Best-of der häufigsten Landingpage Fehler zusammengestellt:


  • Du kommunizierst zweideutig und unscharf.

  • Inhalt und Design passen nicht zur vorgeschalteten Werbeanzeige.

  • Auf deiner Landingpage gibt es zu viele Handlungsmöglichkeiten, was den User vom eigentlichen Ziel weglenkt.

  • Du baust keine vertrauensbildenden Elemente ein (Testimonials, Bewertungen, Siegel, etc.).

  • Deine Landingpage ist nicht für mobile Endgeräte optimiert.

  • Du hörst auf deine Landingpage weiter zu optimieren und verzichtest auf wertvolles Testing.

  • Du verwendest keine emotionale Ansprache.

  • Du sprichst die Zielgruppe nicht direkt und persönlich an.


Fazit: Der optimale Landingpage Aufbau im Jahr 2021


Gute Landingpages folgen im Jahr 2021 einer klaren Struktur. Sie holen den User emotional ab und überzeugen durch Barrierefreiheit.


Alle Informationen sind leicht zugänglich und auch auf mobilen Endgeräten klappt die Navigation schnell und reibungslos.

 

Alles klar in Sachen richtiger Landingpage Aufbau? Ich hoffe dieser Beitrag hat dir geholfen. Nimm gerne Kontakt zu mir auf, falls du weitere Fragen zum Thema hast.


PS: Du findest, dass das ganz schön anspruchsvoll und mit viel Arbeit verbunden ist? Durchaus. Sofern du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, helfe ich dir gerne.


Auf Wunsch konzipiere und betexte ich eine maßgeschneiderte Landingpage für dich. Eine Design-Empfehlung gibt es übrigens gratis obendrauf. Klingt gut? Hier erfährst du mehr dazu.

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