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Wie schreibe ich eine gute Landingpage?

vor 7 Tagen
3 Min. Lesezeit
Copywriter Benjamin Chrubasik,  Gründer von Highqualitycontentrocks schaut zur Botschaft "Wie schreibe ich eine gute Landingpage?"

Es folgt der vielleicht kompakteste Landingpage-Kurs der Welt.


(beantworte mir gerne am Ende, ob ich diese Erwartungshaltung erfüllen konnte)


Lies weiter, um zu erfahren:


  • welche Frage du beantworten musst, BEVOR du auch nur eine Zeile deiner Landingpage schreibst

  • welche 5 Hürden dein Leser auf dem Weg zum „Ja“ überwinden muss

  • warum fancy Designs deine Conversions zerstören können (auch wenn Gott und die Welt ihm nachjagt)


Also:


Wie schreibe ich eine gute Landingpage?


Die kurze Antwort:


Indem du deinen Leser dort abholst, wo er gerade steht.


Und ihn möglichst einfach zum nächsten logischen Schritt führst.


Klingt simpel.


Ist es auch, zumindest in der Theorie.


Doch bevor du dir Gedanken über Headlines, Buttons oder irgendwelche fancy Scroll-Animationen machst, musst du eine viel wichtigere Frage beantworten:


Was geht im Kopf meines Lesers vor, BEVOR er auf meiner Landingpage landet?


Kennt er dich bereits?


Kennt er sein Problem?


Sucht er bereits aktiv nach einer Lösung?


Oder weiß er vielleicht sogar schon, dass er dein Angebot will und braucht nur noch den letzten Schubs?


Das macht einen gewaltigen Unterschied.


Jemand, der über eine Google-Anzeige nach „Steuerberater für Onlineshops“ auf deine Seite kommt, braucht eine andere Ansprache als jemand, der gerade zum ersten Mal über ein Instagram-Reel von dir gestolpert ist.


Der sogenannte Awareness-Grad bestimmt deshalb praktisch alles, was danach kommt.


Was du erklären musst.


Was du voraussetzen kannst.


Welche Einwände du beantworten musst.


Und wie viel Überzeugungsarbeit überhaupt nötig ist.


Kennst du den Ausgangspunkt, hat deine Landingpage im Grunde nur noch eine Aufgabe:


Den Call-to-Action zum verdammt logischen nächsten Schritt machen.


Egal, ob das bedeutet:


  • Erstgespräch buchen

  • Freebie herunterladen

  • Zum Webinar anmelden

  • Oder direkt kaufen


Damit das passiert, muss dein Leser auf dem Weg dorthin fünf mentale Hürden nehmen:


1. Verlangen


„Ja, das will ich.“


Du musst ein Problem oder einen Wunsch anzapfen, der bereits existiert.


Du erzeugst kein Verlangen aus dem Nichts.


Du lenkst vorhandenes Verlangen auf dein Angebot.


Deine Headline muss genau diese Brücke bauen.


2. Verstehen


„Ja, ich kapiere, was du mir anbietest.“ Innerhalb weniger Sekunden musst du deinem Leser kommunizieren:


  • Was bekomme ich?

  • Was bringt mir das?

  • Was muss ich tun?


Wenn dein Leser dafür erst drei Absätze Marketing-Blabla entschlüsseln muss:


Tschüssi. 👋


3. Glauben


„Ja, ich glaube, dass das funktionieren kann.“


Hier kommen Argumente, Beweise, Testimonials, Beispiele und eine plausible Erklärung ins Spiel.


Denn ein großes Versprechen ohne Beweis ist erstmal nur eine leere Behauptung.


Besser du untermauerst dein Versprechen mit greifbaren Argumenten.


4. Vertrauen


„Ja, ich glaube, dass DU der Richtige dafür bist.“


Dein Angebot kann fantastisch sein.


Wenn ich dir nicht zutraue, dass du es liefern kannst, behalte ich trotzdem meine Kreditkarte in der Hose.


Und meine E-Mail-Adresse gebe ich dir auch nicht.


Social Proof in Form von Testimonials, Bewertungen oder Zahlen und Fakten die deine Erfahrung und Qualität quantifizieren übernehmen hier das Heavy Lifting.


5. Handeln


Jetzt.


Nicht morgen.


Nicht irgendwann.


Jetzt.


Der nächste Schritt muss sich so sinnvoll, attraktiv und risikoarm anfühlen, dass Nichtstun zur schlechteren Entscheidung wird.


Und genau hier machen viele Landingpages einen weiteren Fehler:


Sie wollen beeindrucken.


Mit Animationen, Videos, Slider, Farbverläufen und irgendwelchen Elemente, die beim Scrollen aus dem Nichts ins Bild geflogen kommen.


Das sieht vielleicht cool aus.


Aber verkauft das auch?


Tests und Studien sprechen hier eine eindeutlige Sprache.


Deshalb lautet meine Regel:


Design folgt Botschaft. Nicht umgekehrt.


Design soll deine Botschaft führen, strukturieren und verständlicher machen.


Nicht mit einem Glitzerstab davor herumwedeln und „GUCK MAL HIER!!!“ schreien.


Deshalb:


Bevor du deine nächste Landingpage baust, frag dich nicht zuerst:


„Wie soll sie aussehen?“


Frag dich:


„Wo steht mein Leser gerade? Und was muss passieren, damit der nächste Schritt für ihn zur logischsten Entscheidung wird?“


Beantworte diese Frage.


Und plötzlich fällt es dir wie Schuppen von den Augen, was wirklich auf deiner Landingpage stehen muss.


Let's turn strangers into fans.

With copy that connects.


Dein Benny


PS: Eine gute Landingpage muss deinen Leser nicht zu etwas überreden, das er eigentlich gar nicht will.


Im Gegenteil.


Die beste Landingpage fühlt sich für den richtigen Leser fast so an, als würdest du ihm einfach die Tür aufhalten.


Das Verlangen ist bereits da.


Du zeigst ihm nur, wo es langgeht.




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